Welche Kameratechnik bei unserem Weihnachtsvideo zum Einsatz kam, könnt Ihr in diesem Beitrag nachlesen - DBMUD

Weihnachtsfilm 2017 – Muffin: Impossible

Allgemein


Johnny ist ein kleiner Star in unserer Agentur geworden. Als Carla ihren wuscheligen Begleiter das erste Mal mitbrachte, erkannten wir sein Potenzial sofort und förderten seine Karriere bereits in unserem letzten Weihnachtsfilm durch eine maßgeschneiderte, wurstfressende Charakterrolle. Ende 2017 sollte er dann seine erste Hauptrolle in einem abendfüllenden – naja, zumindest die 5-Minuten-Grenze überschreitenden – Spielfilm bekommen. Und das, obwohl er selbst nur 20 Sekunden zu sehen sein sollte. Denn der nervenzerfetzende Actionthriller sollte Johnnys Weg durch die Agentur aus der Ego-Perspektive zeigen. Ziel und Opfer seiner Jagd: Alles, was krümelt. Logik und Physik durften sich in Ruhe Popcorn holen, denn sie waren kein Teil der Handlung.

 

Klar war: Johnny eine Gopro ans Ohr zu klemmen und ihn Wallrides machen zu lassen war keine Option. Wir haben also natürlich ein wenig nachgeholfen, was seinen Weg durch die Agentur anging.

 

Das Skript schrieb einige Herausforderungen vor. So ist das zentrale Element des Films eine mehr als vierminütige Plansequenz (also eine lange Szene ohne sichtbaren Schnitt), ebenso mussten die Froschperspektive und Missachtung physikalischer Gesetze berücksichtigt werden. Natürlich ist es da mit einer einfachen Handkamera nicht getan. Als die Mädels – Lena, Carla, unsere damalige Praktikantin Ronja und Alex 😉 – die Idee erschufen, Johnny durch die Agentur laufen und Muffins stehlen zu lassen, wurde schnell klar, dass das ohne genaue Planung absolut unmöglich ist. Jede Szene musste genau durchgeplant werden. Es galt nicht nur, Johnnys Weg und seine Muffin-Sammelpunkte zu bestimmen sowie die Schnittpunkte möglichst unauffällig zu gestalten, sondern auch, die Kameraführung den Gegebenheiten anzupassen. Bei jeder Drehung, jedem Sprung und jedem Haps musste klar sein, wer die Kamera hält, wer wann zu sehen ist und – das Schwierigste – wer sich wann verstecken muss. Das komplette Video filmt an zahllosen unsichtbaren Helfern vorbei, die sich den jeweiligen Muffin schnappen, Stühle zur Seite schieben oder nach ihrem Einsatz vor der Kamera zur Seite hechten und sich wegducken. Die meisten Takes wurden abgebrochen, weil ein Stück Hand, ein halber Kopf oder ein Schatten zu sehen waren. Nur wenn man die Illusion aufrecht erhält, wirkt der Zaubertrick real.

 

Die logistische Herausforderung war für unseren bescheidenen Agenturalltag beispiellos: Jeder musste wissen, wann er in welcher Szene zu sehen sein wird und entsprechend die richtige Kleidung bereithalten, außerdem mussten Muffin-Einkäufer bestimmt und Choreographien erschaffen werden. Noch dazu wurden unsere Ohren stundenlang mit unterschiedlichster Musik beschallt, um einen passenden Soundtrack zu finden. Traurige Randnotiz: Unser absoluter Favorit und perfekt passende Untermalung der Rohschnittfassung hätte leider das Budget gesprengt.

 

Unsere finale Konfrontationsszene hätte man eigentlich von außen sehen müssen: Das punktgenaue Einfrieren der Bewegung musste ein paar Mal geübt werden, hatte aber den gewünschten Effekt. Trotzdem wich jeder zur Seite und erschlaffte, sobald die Kamera an ihm vorüber war – Lena musste außerdem auf den Weg der Kamera achten, um Carla rechtzeitig das Signal zum Tür öffnen zurufen zu können. Dass es während der Dreharbeiten im Flur eigentlich längst dunkel geworden war, merkt man dem Endprodukt zum Glück nicht an – zumindest nicht, wenn man es nicht weiß.

 

Für Johnnys tragischen Sturz von der Treppe wurde die Gopro in massenhaft Tape und Stoff eingewickelt, um den unfreiwilligen Etagenwechsel selbst zu überstehen. Carla musste für ihre hingebungsvolle Rettungsaktion also ein Plastikbündel im Arm tragen und in ihr Schauspiel einbinden. Zumindest gab es Muffins als Belohnung, denn die gehörten natürlich nicht wirklich in Johnnys Fressnapf. Während Alex sich schließlich nach dem Dreh stundenlang am Stück um den Schnitt und Farbanpassungen gekümmert hat, gestaltete Carla die Einblendungen, sodass Sie sich jetzt das Endprodukt ansehen können. Zum Beispiel hier.

 

Nun haben wir unsere Schwachstellen offen gelegt und es stellt sich die Frage: Finden Sie als Leser alle Fehler, wenn Sie den Film neu anschauen? Sehen Sie, bei welchem Schnitt die Sonne plötzlich weg war? Finden Sie die Heißlichtlampe in der Ecke? Fällt Ihnen auf, wo wir Johnnys Blinzeln als Schnittpunkt nutzen? Vielleicht möchten Sie sich akribisch auf die Suche machen, vielleicht ist es Ihnen aber lieber, einfach Spaß an Johnnys verrückter Tour zu haben und sie mit einem Muffin in der Hand zu genießen.

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